{"id":151,"date":"2010-02-08T21:12:00","date_gmt":"2010-02-08T19:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/leinen-los-und-weg.de\/wordpress\/auf-der-walz\/sousousvlei.html"},"modified":"2010-02-09T20:46:04","modified_gmt":"2010-02-09T18:46:04","slug":"sousousvlei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/leinen-los-und-weg.de\/wordpress\/auf-der-walz\/sousousvlei.html","title":{"rendered":"Sousousvlei"},"content":{"rendered":"<p>6.\/7.\/8.2<br \/>Entspannt wollten wir am Morgen des 6. noch mal Tanken und den Ersatzreifen mit Luft f\u00fcllen lassen.<br \/>Nach dem Relaxen haben wir unser Auto noch mal aus- und wieder einger\u00e4umt und dabei einiges Wichtiges (Taschenlampe, F\u00fchrerschein) wiedergefunden. Am Morgen stellte sich dan heraus, dass der Ersatzreifen von einer Schraube durchbohrt war. In Namibia klebt man dann einfach einen Flicken von innen auf das Loch und dann past&#8217;s wieder &#8211; wie viel Gl\u00fcck wir damit hatten, kommt sp\u00e4ter&#8230;<br \/>Wir entschlossen uns, die Strecke von 750 km mit 250 km Dirt Road nicht in einem zu fahren, sondern in Mariental zu \u00fcbernachten. Wir \u00fcbernachteten auf einen 2-Pl\u00e4tze Campingplatz, der Rest waren Bungalows. Es war sehr sch\u00f6n, etwas laut, weil an der Strasse und an den Elektrozaun, die zwei Hunde und den Wachmann, der nachts patrolierte, mussten wir uns erst gew\u00f6hnen. <\/p>\n<p>Guter Dinge fuhren wir am n\u00e4chsten Morgen um 8 Uhr los. Nach kurzer Zeit begann die zun\u00e4chst gute Dirt Road, die man prima mit Tempo 80 befahren konnte. Hie und da war es aber auch ein Waschbrettpiste oder schlimmer. Gegen Mittag beschlossen wir, auf einem Rastplatz an der Strasse im Nirgendwo &#8211; die letzte Ortschaft war schon eine Stunde Fahrt entfernt &#8211; eine Pause zu machen.<br \/>Oh Schreck &#8211; da sahen wir die Bescherung &#8211; unser erster Platten. Das war w\u00e4hrend der Fahrt gar nicht aufgefallen. Thomas machte sich gleich an den ersten Reifenwechsel in seinem Leben. Wie froh wir waren dass wir unseren Ersatzreifen repariert hatten! Vorsichtig fuhren wir weiter (max. Tempo 50) bis zur n\u00e4chsten Tankstelle in 40 km Entfernung, die auch gleichzeitig unser Ziel war (Sesriem). Unterwegs \u00fcberholte uns kein Auto &#8211; das hinterl\u00e4sst ein mulmiges Gef\u00fchl.<br \/>An der Tankstelle gab es leider keinen neuen Reifen, also wurde der alte Reifen in bew\u00e4hrter Weise repariert. Nun hatten wir schon zwei geflickte Reifen.<br \/>Trotz dieser aufregenden Anfahrt nutzten wir den Abend noch, um in die D\u00fcnenlandschaft von Sousousvlei einzutauchen &#8211; war ja auch nur eine geteerte Strasse mit viel Verkehr \ud83d\ude42<br \/>Wir erklommen sogar noch die D\u00fcne Nummer 45 &#8211; die h\u00f6chste D\u00fcne &#8211; ein St\u00fcck und genossen den Sonnenuntergang. Wieder mal waren wir ganz allein dort oben. Ach sch\u00f6n!<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging es wieder ganz fr\u00fch raus. Um 6:30 waren wir schon die 60km bis zum Ende der Teerstra\u00dfe gefahen und sind in ein 4&#215;4 Shuttle umgestiegen, um die letzten 5km bis Sousousvlei zur\u00fcckzulegen. Es waren erst 26 Grad und wir konnten eine kleine W\u00fcstenwanderung machen.<br \/>Durch die Wolken geb es zwar keinen perfekten Sonnenaufgang, daf\u00fcr blieb die Temperatur bis 10Uhr ertr\u00e4glich und erreichte erst dann 40 Grad. So blieb uns auch noch Zeit Dead Vlei zu erklimmen,<br \/>Die D\u00fcnenlandschaft ist wundersch\u00f6n und strahlt eine gro\u00dfe Ruhe aus.<br \/>Einer der bisher beeindruckenten Momente dieser Reise.<\/p>\n<p>Mittags machten wir uns dann aber doch auf, um nach Solitaire zu fahren. Wegen des reparierten Reifens trauten wir uns nur mit ca. Tempo 50 zu fahren und waren nach zwei Stunden am Ziel.<br \/>Solitair besteht aus einer Tankstelle, einem General Dealer Store, einer B\u00e4ckerei, einem Hotel mit Pool und einem Campingplatz. Alles sehr liebevoll betrieben und gepflegt &#8211; unbedingt einen Stop wert.<\/p>\n<p>Abends durften wir den lang ersehnten Regen mit erleben, der sich in einem tosenden Gewitter entlud. Alle Leute standen auf der Stra\u00dfe und beobachteten, wie das Gewitter aufzog. Zum Gl\u00fcck hat &#8220;Little Grey&#8221; (unser Zelt) dicht gehalten.<\/p>\n<p>Am Morgen nahmen wir noch ein kr\u00e4ftiges Landbrot und ein St\u00fcck&nbsp; Apfelkuchen aus der B\u00e4ckerei auf die Fahrt mit. Dann schlugen wir den Weg nach Swakopmund auf Dirt Roads quer durch die W\u00fcste ein.<br \/>Nach einer abwechslungreichen und z.T. sehr hei\u00dfen Fahrt kamen wir ins 25 Grad k\u00fchle Swakopmund. Dort ber\u00fchren die D\u00fcnen das Meer und man kommt sich vor wie in einem noddeutschen Seebad.<br \/>Morgen gehen wir hier auf Entdeckungsreise.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>6.\/7.\/8.2Entspannt wollten wir am Morgen des 6. noch mal Tanken und den Ersatzreifen mit Luft f\u00fcllen lassen.Nach dem Relaxen haben wir unser Auto noch mal aus- und wieder einger\u00e4umt und dabei einiges Wichtiges (Taschenlampe, F\u00fchrerschein) wiedergefunden. Am Morgen stellte sich dan heraus, dass der Ersatzreifen von einer Schraube durchbohrt war. 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