{"id":157,"date":"2010-02-13T20:05:00","date_gmt":"2010-02-13T18:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/leinen-los-und-weg.de\/wordpress\/auf-der-walz\/der-weisse-elefant.html"},"modified":"2010-02-18T10:07:02","modified_gmt":"2010-02-18T08:07:02","slug":"der-weisse-elefant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/leinen-los-und-weg.de\/wordpress\/auf-der-walz\/der-weisse-elefant.html","title":{"rendered":"Der weisse Elefant"},"content":{"rendered":"<p>12\/13.2.<br \/>Nachdem wir die Schnautze von Gravel Roads etwas voll haben, wollen wir die zwischen Swakopmund und dem Etoscha Nationalpark gelegenen Bushmann-Paintings nicht anschauen. Das w\u00e4ren 300 km Gravel und zu viel f\u00fcr unsere Nerven. Wir haben daher beschlossen, zun\u00e4chst nur die Paintings in der Philips Cave anzuschauen &#8211; bekannt unter &#8220;Der weisse Elefant&#8221;. Das sind nur 2x 25 km Gravel.<br \/>Dazu f\u00e4hrt man nach Usakos und dann auf die Ameib-Ranch, denn diese Zeichnungen liegen in einem privaten Gel\u00e4nde. Nach einer mutigen Flussdurchquerung kamen wir auf dem &#8211; wie&nbsp; so oft &#8211; leeren Campingplatz an. Von einem Schwarzen wurden wir auf Deutsch begr\u00fcsst &#8211; den Grund daf\u00fcr erfurhen wir sp\u00e4ter. Wir genossen den k\u00fchlenden Pool, den Wind und die tolle Aussicht auf den Berg. F\u00fcr einen Ausflug zu Bull&#8217;s Party (gro\u00dfe Felsen, die wie Bullen aussehen) oder der Cave war es definitiv im Moment zu hei\u00df.<br \/>So gegen 17 Uhr hat es dann angenehme Temperaturen, aber es zogen um uns heftige Wolkenschiffe auf und in der Ferne sah man wieder Gewitter aufziehen. Wir fuhren trotzdem mal los. Auf einer sehr sandigen Stra\u00dfe k\u00e4mpften wir uns zu Parkplatz, kaum angekommen fielen auch bei uns die ersten Regentropfen. Nachdem wir nicht wussten wie es sich weiter entwickelt, kehrten wir nach 5 min. um. Bangend machten wir unser Zelt regenfest (Heringe fester einschlagen, Folie ganz unters Zelt legen) aber wir hofften umsonst. Um halb sieben ging er Regen richtig los &#8211; Kochen war dann nat\u00fcrlich auch nicht mehr m\u00f6glich. Zum Gl\u00fcck haben die hier ja auch ein Restaurant, also gehen wir doch dort essen. \u00dcberraschenderweise trafen wir auf eine \u00e4ltere Dame, der offensichtlich die Ranch geh\u00f6rt und Deutsche ist. Nachdem wir nicht angemeldet waren, kommandierte Sie ihre Angestellten, sie m\u00f6chten uns doch bitte einen Tisch geben. \u00dcberrascht wurden wir dann auch vom Restaurant, das ausgesprochen gro\u00dfz\u00fcgig und mit viel Stil gestaltet ist. Ein Garten im afrikanischen Stil zwischen zwei offenen R\u00e4umen, die mit Reet gedeckt waren, gro\u00dfz\u00fcgige Tische mit Servietten und Tischdecken.<br \/>Ganz zu schweigen dann vom Buffet, das f\u00fcr uns und ca. 6 andere G\u00e4ste zubereitet wurde. Kudu als Gulasch oder Filet, S\u00fc\u00dfkartoffeln, Salat (frisch!), Gem\u00fcse &#8211; alles einfach ausgezeichnet &#8211; das h\u00e4tten wir hier bestimt nicht erwartet!<br \/>Unser Zelt hat den Regen auch einigermasen gut \u00fcberlebt &#8211; nur in der Fu\u00dfgegend etwas Wasser.<br \/>Am n\u00e4chsten Morgen gingen wir wie immer fr\u00fch los, damit es nicht zu hei\u00df wird.<br \/>Nach 5km Fahrt und einer halben Stunden Wanderung durch bergige Savanne kamen wir zur Philips Cave. Zun\u00e4chst einmal ist die Lage der H\u00f6hle gigantisch zwischen den Bergen &#8211; gesch\u00fctzt und mit tollem Blick. Und die Rock Painting selbst sind auch beindruckend. Neben dem weissen Elefanten gibt es noch Darstellungen von Giraffen und Gemsb\u00f6cken und nat\u00fcrlich auch Menschen, die \u00fcber die ganze H\u00f6hle von ca. 80m Breite verteilt waren. Ehrfuchtsvoll vor der Darstellungskraft bestaunten wir die Paintings und entdeckten im Laufe der Betrachtung immer mehr. Adlerauge Beate ist in so etwas besonders gut. Leider gibt es auch ein paar Bleistiftkritzeleien.<br \/>Dann ging&#8217;s wieder zur\u00fcck. Es wurde gegen 1\/2 10 Uhr schon dr\u00fcckend hei\u00df.<br \/>Wir bauten unser Zelt ab &#8211; da sind wir in der Zwischenzeit auch schon drin ge\u00fcbt und machten uns auf die lange Fahrt in die Etoscha Pfanne.<br \/>Aber die Ameib Ranch ist defintiv ein Stop wert!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>12\/13.2.Nachdem wir die Schnautze von Gravel Roads etwas voll haben, wollen wir die zwischen Swakopmund und dem Etoscha Nationalpark gelegenen Bushmann-Paintings nicht anschauen. 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