{"id":302,"date":"2010-09-07T19:00:00","date_gmt":"2010-09-07T17:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/leinen-los-und-weg.de\/wordpress\/auf-der-walz\/westcoast-oder-es-kann-immer-noch-mehr-regnen.html"},"modified":"2010-09-11T01:09:04","modified_gmt":"2010-09-10T23:09:04","slug":"westcoast-oder-es-kann-immer-noch-mehr-regnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/leinen-los-und-weg.de\/wordpress\/auf-der-walz\/westcoast-oder-es-kann-immer-noch-mehr-regnen.html","title":{"rendered":"Westcoast oder es kann immer noch mehr regnen"},"content":{"rendered":"<p>5.-7.9.<br \/>Vom Abel Tasman Nationalpark wollen wir als n\u00e4chstes an die Westk\u00fcste. Bei herrlichem Wetter fahren wir los und sehen im Gegensatz zur Hinfahrt in Nebel und Regen echt was von der Landschaft. Das Meer, saftige Wiesen mit wolligen Rindern, Schafen und Wild und schneebedeckte Berge &#8211; alles auf einem Panorama.<br \/>Wir nehmen die Nebenstra\u00dfe entlang des Motueka Flusses und fahren praktisch allein auf dem Highway in sch\u00f6nstem Sonnenschein durch ein wunderbares Tal. Das Tourist Radio erz\u00e4hlt dauernt, das man hier ganz toll Forellen fangen kann, aber wir sind immer noch nicht zum Angler geworden und kaufen unsere Fischst\u00e4bchen lieber im Supermarkt.<br \/>Wir finden einen herrlichen Platz zum Mittagessen und wir k\u00f6nnen sogar mal unseren Tisch mit St\u00fchlen benutzen und VOR dem Camper bei w\u00e4rmendem Sonnenschein essen.<br \/>Kaum habn wir dann den Hope Pass \u00fcberschritten, fangen die dunklen Wolken und die Regentropfen an. Wir k\u00e4mpfen uns den Fluss Buller entlang bis nach Westport &#8211; von cruisen kann keine Rede mehr sein.<br \/>Dort empf\u00e4ngt uns noch mehr Regen, der auch einfach nicht aufh\u00f6ren will. Zum Schlu\u00df steht unser Camper ca. 2cm im Wasser und wir in einem gro\u00dfen See.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ist von dem Regen nur noch der Wind und die Wolken \u00fcbrig. Der See ist ausgetrocknet und wir ziehen von dannen.<br \/>Zun\u00e4chst geht es zu der bei Westport gelegenen Robbenkolonie. Ach &#8211; sind die s\u00fc\u00df, wie sie sich da auf den Steinen r\u00e4keln, kleine K\u00e4mpfchen austragen oder M\u00f6ven verscheuchen. Manche versuchen auch in dem aufgew\u00fchlten Wasser etwas zu fangen oder zur\u00fcck an Land zu kommen &#8211; beides nicht so einfach.<br \/>Die sind auf alle F\u00e4lle einen Besuch wert.<br \/>Nachdem wir noch mal aufgetankt haben, geht&#8217;s weiter nach S\u00fcden (es gibt jetzt auf 150km keinen Sprit!). Die Landschaft sieht mit den tief liegenden Wolken, der Gischt und den aus dem Meer heraufsteigenden Felsen und Bergen eher gespenstisch aus. Bei tollem Wetter sind das sicher gigantische Ausblicke. Wir haben eher 150m Sicht. Aber es regnet immerhin nur wenig bis gar nicht.<\/p>\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter kommen wir nach Punakaiki mit dem gleichnamigem Nationalpark. Es ist Zeit f\u00fcr Mittag und ausserdem gibt es hier Pfannkuchen zu bestaunen. \u00c4h &#8211; also die Pancake Rocks, die aus waagerechten Sandsteinlagen bestehen und langsam von den Wellen erodiert werden. Im Moment (also noch ein paar tausend Jahre) kann man auf alle F\u00e4lle tolle Fotos machen von den Felsen und den Wellen, die sich hier durch so manches Blowhole durch quetschen. Und das Beste: es hat nicht geregnet, als wir da waren! (Als wir los fuhren kam ein gro\u00dfer Schauer &#8211; Gl\u00fcck gehabt)<\/p>\n<p>Also wieder auf der Stra\u00dfe &#8211; alles grau in grau &#8211; wir lassen Shantytown aus. Sicher nett, eine nachgebaute Goldgr\u00e4berstadt anzuschauen, aber im Regen? Auch Jade Shops tun es uns nicht an und wir fahren bis Hokitika. Dort gibt ein es ein Kiwihaus, in dem man die kleinen Neuseel\u00e4nder live und in Schwarz-weiss sehen kann.&nbsp; Nachdem wir diesen Nationalvogel in jedem Souvenirshop in allen Gr\u00f6\u00dfen gesehen haben, wollen wir ihn auch mal mit eigenen Augen sehen. Das Museum ist mit 18$ pp eigentlich zu teuer und ohne Kiwis w\u00fcden wir da auch nicht rein gehen. Von wegen klein &#8211; eher so gro\u00df wie ein Dackel und witzig im Verhalten. Mit seinem langen Schnabel durchst\u00f6bert er den Boden nach Nahrung.<br \/>Fotos kann man keine machen, weil sie nachtaktiv sind. Aber eine Postkarte habe ich dann fotografiert und das sieht fast echt aus \ud83d\ude42 .<br \/>Neben dem Campingplatz gab es dann noch einen Glowworm Dell &#8211; eine Wand in der Gl\u00fchw\u00fcrmchen leben. Je l\u00e4nger man schaut, desto mehr werden es, bis es eine kleine Milchstra\u00dfe ist :-). Die Fotos sind alle schwarz geworden, mit ein paar kleinen P\u00fcnktchen \ud83d\ude41 . Eigentlich war das sogar netter als der Kiwi.<br \/>Abends und nachts regnet es \u00fcbrigens wieder ziemlich heftig. Na ja &#8211; irgendwo m\u00fcssen ja die 4000 mm Regen im Jahr herkommen.<br \/>Jetzt aber schnell zu den Gletschern &#8211; in den n\u00e4chsten zwei Tagen soll das Wetter gut werden und die sollten wir nutzen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5.-7.9.Vom Abel Tasman Nationalpark wollen wir als n\u00e4chstes an die Westk\u00fcste. Bei herrlichem Wetter fahren wir los und sehen im Gegensatz zur Hinfahrt in Nebel und Regen echt was von der Landschaft. 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