{"id":345,"date":"2010-10-25T19:00:00","date_gmt":"2010-10-25T17:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/leinen-los-und-weg.de\/wordpress\/auf-der-walz\/bariloche.html"},"modified":"2010-10-27T00:20:26","modified_gmt":"2010-10-26T22:20:26","slug":"bariloche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/leinen-los-und-weg.de\/wordpress\/auf-der-walz\/bariloche.html","title":{"rendered":"Bariloche"},"content":{"rendered":"<p>21-25.10.<br \/>Alle Welt sagt, da\u00df man Bariloche gesehen haben mu\u00df &#8211; also fahren wir da auch hin. Und sie haben Recht!<br \/>Die Busfahrt (wieder mal f\u00fcnf Stunden, aber wenig komfortabel) f\u00fchrte durch das Gebiet der sieben Seen und das war beeindruckend. Tiefblaue Seen ges\u00e4umt von dunkelgr\u00fcnen Nadelb\u00e4umen und dahinter wieder Berge bis 2000m und Schnee auf dem Haupt. Oder es geht \u00fcbergangslos in eine Steppenlandschaft, ja fast W\u00fcste \u00fcber, wo es nur so staubt. Und Bariloche selbst liegt zuckers\u00fc\u00df an einem gro\u00dfen, tiefblauen See und dahinter hohe Berge. Ja, ist toll &#8211; &nbsp; haben die Leute hier auch alle mit bekommen und sind alle in die Stadt gezogen. Die Stadt ist also etwas gr\u00f6\u00dfer als gewohnt und auch ein wenig touristisch.<\/p>\n<p>Was kann man hier machen? Nun ja . Landschaft angucken. Also mieten wir uns f\u00fcr den ersten Tag ein Auto und fahren zum sogenannten Schwarzen Gletscher. Dort f\u00fchrt eine Dirt Road hin &#8211; das sind wir ja schon gewohnt und meistern sie souver\u00e4n, wenn auch langsam. Zwischendrin gibt es noch einen Wasserfall zu bestaunen, der sich tief hinunter st\u00fcrzt. Dann erreichen wir den Gletscher und haben Gl\u00fcck. In diesem Moment kommt die Sonne heraus und bescheint den Berg, so da\u00df er in seiner vollen Pracht erstrahlt. H\u00e4tten wir gar nicht gedacht, dass uns Eis so faszinieren kann! Eigentlich sind es ja mehrere Gletscher und von einem bricht immer wieder etwas ab, st\u00fcrzt herab und bildet unten einen neuen Gletscher, der dann in einem See dahinschmilzt. Und schwarz ist er, weil er so viel Ger\u00f6ll mitr\u00e4umt.<br \/>Ein kleines Abenteuer ist nat\u00fcrlich auch das Autofahren &#8211; wieder auf der rechten Seite und im etwas chaotischen Feierabendverkehr. Aber wir schaffen es trotzdem, das Auto abends wieder heile abzugeben. Ach ja &#8211; ein St\u00fcck habe wir auch auf Che&#8217;s Ruta 40 zur\u00fcckgelegt.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag besteigen wir, nachdem wir die Weiterfahrt organisiert haben, den Cerro Otto und wollen eigentlich zum Aussichtspunkt. Aber es ist sehr windig und sieht nach regen aus und so trauen wir uns das letzte St\u00fcck nicht zu gehen. Zum Gipfel mu\u00df man 35 Pesos Eintritt zahlen &#8211; wo gibt&#8217;s denn so was! Wir machen daher Mittag an einer Bergh\u00fctte, genie\u00dfen einen herrlichen Ausblick, aber frieren uns auch bei dem kalten Wind fast den &#8230; ab. Zur\u00fcck geht&#8217;s dann fast senkrecht hinunter und mit dem Bus zur\u00fcck. Das ist doch komfortabler als an der Stra\u00dfe zu laufen.<\/p>\n<p>Am dritten Tag wollen wir noch in den Nationalpark Llao Llao . Dort kann man laut Reisef\u00fchrer eine kleine Runde laufen, einen Gipfel besteigen und herrliche Ausblicke auf die umliegenden Seen und Berge genie\u00dfen. Und genau so ist es dann auch. Wir sind \u00fcbrigens wieder mal fast allein unterwegs, treffen auf den Wanderwegen kaum andere Wanderer, obwohl Sonntag und herrlichstes Wetter ist. Die Blicke sind tats\u00e4chlich traumhaft und wir haben sogar das Gl\u00fcck zwei Raubv\u00f6gel ganz nah zu sehen.<br \/>Am sp\u00e4ten Nachmittag gent&#8217;s dann noch sechs Kilometer zur Colonia Suiza, einer kleinen Schweizer Niederlassung aus dem 19. Jahrhundert. Echt nett dort und wirklich h\u00fcbsch. Saftige Wiesen und kleine B\u00e4che pl\u00e4tschern zwischen Bergen &#8211; dass man sich hier als Schweizer wohl f\u00fchlt, k\u00f6nnen wir nachvollziehen. Am Sonntag ist hier Markt und man kann Schokolade, Schokoladenlik\u00f6r, schweizer Bier, Mate-Tee-Tassen und andere k\u00fcnstlerische Dinge kaufen. Nachdem es einer der ersten warmen Fr\u00fchlingstage ist, ist m\u00e4chtig was los und alle sitzen in der Sonne und genie\u00dfen die w\u00e4rmenden Strahlen.<br \/>Nach 15 km Tagesmarsch bringt uns wieder der Bus in einer Stunde die 25 km nach Hause &#8211; das gen\u00fcgt f\u00fcr heute. Wie die letzten Tage gehen wir beim Mexikaner um die Ecke lecker essen und trinken (Burritos, Enchiladas, Tacos und bis 21 Uhr ist Cocktail-Happy Hour) und gehen danach erledigt ins Bett.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>21-25.10.Alle Welt sagt, da\u00df man Bariloche gesehen haben mu\u00df &#8211; also fahren wir da auch hin. 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