{"id":441,"date":"2012-02-14T20:00:00","date_gmt":"2012-02-14T19:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/leinen-los-und-weg.de\/wordpress\/?p=441"},"modified":"2012-02-21T20:15:19","modified_gmt":"2012-02-21T19:15:19","slug":"fuerteventura-tag-3-kultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/leinen-los-und-weg.de\/wordpress\/2012\/fuerteventura-tag-3-kultur.html","title":{"rendered":"Fuerteventura Tag 3 Kultur"},"content":{"rendered":"<p>Beate&#8217;s Erk\u00e4ltung hindert sie an H\u00f6chstleistungen. Deshalb unternehmen wir heute die Kulturreise \u00fcber die Insel. Kaum biegen wir von der langweiligen Hauptstra\u00dfe ab, wird es h\u00fcgeliger, die Strecke kurviger und die Erde ein wenig rot. Von ersten Aussichtspunkt genie\u00dfen wir nochmal den Blick auf das weite Meer \u00fcber die durch Erosion gepr\u00e4gte, karge Landschaft. Weiter geht es dann nach Paraja. dieser kleine Ort ist netterweise mal nicht von Touril\u00e4den \u00fcberfrachtet, auch wen hier jeder Bus h\u00e4lt. Zu bewundern gibt es eine f\u00fcr die Gemeindegr\u00f6\u00dfe riesige, aber schlichte, Kirche mit s\u00fcdamerikanischen Verziehrungen des Haupttores. Auch haben sie hier ein tierisch betriebenes Wasserhebewerk wundersch\u00f6n restauriert. Die H\u00e4user zeigen durch die Holzbalkone, dass man fr\u00fcher hier reich war, denn Holz gibt es hier eigentlich nicht. Aber viel interessanter ist eigentich das gut restaurierte Restaurant, weil man dort mal hinter die Mauer in den Innenhof und auf die eigentlichen Bauten blicken kann.<\/p>\n<p>Weiter geht&#8217;s dann ans Meer ins Fischerdorf Ajuy. Fr\u00fcher wurde hier Kalk abgebaut und vor Ort gebrannt, mit dem man die H\u00e4user der Kanaren sch\u00f6n weiss streichen kann. Auch lassen wir uns die Chance nicht entgehen, das Meer noch mal ganz nah zu sehen, sowohl am Lavastrand als auch entlang des kurzen Spaziergangs zu einer Aussichtsplattform. Eigentlich k\u00f6nnte man noch ein Tor aus Sandstein anschauen, aber zu der&nbsp; l\u00e4ngeren Wanderung k\u00f6nnen wir uns nicht durchringen. Wir genie\u00dfen lieber eine gute kanarische Linsensuppe und leckeren Fisch in einem Restaurant am Strand und fahren dann weiter.<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste Ziel ist eine Wanderung durch ein Flu\u00dftal zu einem vollst\u00e4ndig versandeten Stausee und einer Kapelle. Hier hat man fr\u00fcher auch Gem\u00fcse etc&#8230; angebaut, davon zeugen heute noch die Terassenfelder. Am Stausee ist auch ein gro\u00dfes, dichtes Gr\u00fcngebiet und man h\u00f6rt ungew\u00f6hnliche Laute &#8211; Vogelgezwitscher. Und nat\u00fcrlich finde ich auch wieder ein paar fotogene Pflanzen. DIe Kapelle selbst liegt spektakul\u00e4r oberhalb des Flu\u00dfbettes an den Hang gebaut. Von der kleinen Kapelle aus kann man wunderbar ins Tal sehen, ein herrlicher Blick \u00fcber die gro\u00dfen, runden Steine &#8211; eine Wohltat f\u00fcr die Augen.<\/p>\n<p>Nur ein kurzes St\u00fcck weiter ist Betancouria. Die alte Hauptstadt hat heute ihre Bedeutung v\u00f6llig verloren ist aber trotzdem einen Besuch wert. Eine Wehrkirche mit den umgebenden H\u00e4usern liegt heute in einer Fu\u00dfg\u00e4ngerzone. Das gut restaurierte Herrenhaus, das heute ein Restaurant ist, ist leider schon geschlossen, aber wir finden unten am Flu\u00df eine nette Botega, in der wir uns einen leckeren Kuchen mit einer Tasse Tee g\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Damit sind wir schon am Ende der heutigen Tour angelangt. Auf der R\u00fcckfahrt halten wir noch an einem Aussichtspunkt, von dem man \u00fcber den flach abfallenden Ostteil der Insel bis ins Meer schauen kann. Windst\u00e4rke 2 und gef\u00fchlte 10 Grad motivieren uns bald zu einer Weiterfahrt. Die Entfernungen sollte \u00fcbrigens man nicht untersch\u00e4tzen &#8211; wir sind fast 1,5h Stunden bis nach Hause unterwegs.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beate&#8217;s Erk\u00e4ltung hindert sie an H\u00f6chstleistungen. Deshalb unternehmen wir heute die Kulturreise \u00fcber die Insel. Kaum biegen wir von der langweiligen Hauptstra\u00dfe ab, wird es h\u00fcgeliger, die Strecke kurviger und die Erde ein wenig rot. Von ersten Aussichtspunkt genie\u00dfen wir nochmal den Blick auf das weite Meer \u00fcber die durch Erosion gepr\u00e4gte, karge Landschaft. 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