{"id":447,"date":"2012-02-16T20:00:00","date_gmt":"2012-02-16T19:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/leinen-los-und-weg.de\/wordpress\/?p=447"},"modified":"2012-02-21T20:15:43","modified_gmt":"2012-02-21T19:15:43","slug":"fuerteventura-tag-5-jeeptour","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/leinen-los-und-weg.de\/wordpress\/2012\/fuerteventura-tag-5-jeeptour.html","title":{"rendered":"Fuerteventura Tag 5 &#8211; Jeeptour"},"content":{"rendered":"<p>Im S\u00fcden der Halbinsel Jandia, auf der auch unser Hotel liegt, erstreckt sich ein gro\u00dfes Naturschutzgebiet, das nur \u00fcber Staubstra\u00dfen verf\u00fcgt. Also buchen wir einen Jeep und wollen bis ganz zum S\u00fcdende der Insel und danach Cofete und der Villa Winter einen Auge-in-Auge-Besuch abstatten.<\/p>\n<p>Nach einem kurzen Stop oberhalb des Hafens geht&#8217;s auf die Staubstra\u00dfe. Nat\u00fcrlich ruckelt und holpert es, aber daf\u00fcr ist der Jeep ja da. Andere fahren mit normalen Autos &#8211; geht auch, denn so ganz schlecht ist die Strecke nicht.<br \/>Die Landschaft ist schon einmalig. Links das Meer, dann fast-W\u00fcste aus Stein und Ger\u00f6ll, soweit das Auge reicht und rechts bis ca. 500m hohe Erhebungen, die den Blick begrenzen. Keine Ferienanlage, kaum ein Zeichen von Zivilisation &#8211; eine wahre Erholung f\u00fcr die Augen und die Seele. Trotzdem gibt&#8217;s einiges zu fotografieren. Schattenspiele, W\u00fcstenpflanzen, Ziegen und die verschiedenen Farben der W\u00fcste &#8211; uns wurde nicht langweilig.<\/p>\n<p>Nach ca. 20 km sind wir am S\u00fcdende der Insel am Leuchtturm angelangt, gehen ein wenig spazieren und lauschen den Wellen. Weiter geht&#8217;s zur\u00fcck zum kleinen Fischerdorf. Dort wollen wir Mittag essen. Auf der deutschen Karte gibt es jede Menge &#8220;vom B\u00fcgeleisen&#8221; (= Grill), aber wir entscheiden uns f\u00fcr das unbekannte Gericht Cazuela ohne B\u00fcgeleisen. Wir wundern uns, dass wir die letzten sind, die etwas zu essen bekommen, aber als wir dann einen gro\u00dfen Suppentopf aufgetischt bekommen, wissen wir warum. Cazuela ist n\u00e4mlich Fischeintopf mit Kartoffeln, Tomaten und Paprika, dazu eine Paste aus Gofio und die typische, rote Knblauchsauce.&nbsp; Lecker war der Fisch auf alle F\u00e4lle, wenn auch etwas unerwartet. Und dass der Fisch mit Haut, Schuppen und Gr\u00e4ten drin war, hatte was Indisches.<\/p>\n<p>Weiter geht&#8217;s zum anderen Leuchtturm, der ca. 5 km n\u00f6rdlich liegt. Die Stra\u00dfe war mal asphaltiert und ist heute mehr ein Haufen Schlagl\u00f6cher, die man eigentlich gerne meiden m\u00f6chte. Aber die Fahrt lohnt sich echt! So einen sch\u00f6nen Blick aufs Meer, die Wellenbrecher und die fast unber\u00fchrten, weil abgelegenen Str\u00e4nde vor den hoch aufragenden und steil abfallenden Bergen vor blau-weissem Himmel hatten wir noch nirgendwo. Wir k\u00f6nnen uns gar nicht satt sehen und genie\u00dfen es mal wieder, mit dem eigenen Auto die Zeit frei einteilen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Jetzt aber los zum letzten Punkt des Ausflugs &#8211; Cofete. 20 km Staubstra\u00dfe schocken uns eben so wenig wie der Aufstieg zum &#8220;Pa\u00df&#8221; von ca. 350 m. Belohnt werden wir mit dem Erlebnis einer winzigen menschlichen Ansiedlung mit genau einem charmanten Restaurant und einer schier endlosen Weite des Sandstrandes f\u00fcr lange Spazierg\u00e4nge und der M\u00f6glichkeit sich von Wellenreitern begeistern zu lassen. Auch hier k\u00f6nnen wir uns kaum los rei\u00dfen, m\u00fcssen aber dann doch wegen beginnender D\u00e4mmerung aufbrechen, begucken noch schnell die Villa Winter von aussen und qu\u00e4len uns zur\u00fcck \u00fcber die Staubstra\u00dfe nach Moro Jable, wo wir den Jeep wieder zur\u00fcckgeben.<\/p>\n<p>Das war der bisher beeindruckenste Tag im Urlaub.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im S\u00fcden der Halbinsel Jandia, auf der auch unser Hotel liegt, erstreckt sich ein gro\u00dfes Naturschutzgebiet, das nur \u00fcber Staubstra\u00dfen verf\u00fcgt. Also buchen wir einen Jeep und wollen bis ganz zum S\u00fcdende der Insel und danach Cofete und der Villa Winter einen Auge-in-Auge-Besuch abstatten. Nach einem kurzen Stop oberhalb des Hafens geht&#8217;s auf die Staubstra\u00dfe. 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