2017 Menorca Anfang Juni

Rund um Menorca führt der GR223  Camí de Cavalls, ein Wanderweg in 2o Etappen. Wikinger Reisen hat uns die schönsten Strecken mit charmanten Hotels kombiniert und einem Gepäcktransport organisiert, so dass wir  stressfrei die Tage erleben konnten.

Es ist zwar schon ganz schön warm und der Frühling schon durch (das Korn wird gerade geerntet), trotzdem sehen wir blaues Meer, klares und sauberes Wasser, einsame Strände und viele abwechslungsreiche Landschaften wie mondartige Gebiete, Dünenwelten, und Steppenlandschaften.

Meist sind wir sogar allein unterwegs und zuhause ist schon sehr bald weit weg. Und es ist erstaunlich,wie anstrengend 15 Kilometer täglich bei 25 Grad und praller Sonne sein können! Nach sechs bis sieben Stunden freuen wir uns jedes Mal auf unser Hotel. Gerne geniessen wir  dann das Nationalgetränk: lokaler Gin mit Limonade!

Tag 1 bummeln wir nach sehr frühem Aufstehen noch durch Mao, der wichtigsten Stadt auf Menorca.

Und einer unserer Standorte war auch das wunderschöne,  etwas modäne Ciutadella mit einem wunderbaren Hafen und leckeren Restaurants.

Nach sieben anstrengenden, durchgeplanten Tagen liessen wir es in den letzten Tagen ruhiger angehen. Mit einem Mietauto besuchten wir noch Fornells, den Mote Torro und Es Mercadal mit dem Cas de Sucre, der besten Zuckerbäckerei auf Menorca, einige vorchristliche Stätten sowie die preisgekrönte, weil charmante Feriensiedlung Binibequer Und ein wenig Strand mit einem Bad im Meer darf auch nicht fehlen.

Nach viel zu kurzen 12 Tagen geht es leider schon zurück.

Frühlingswanderung auf den Rödelstein

Bei so sonnigem Wetter wollten wir unbedingt mal wieder raus. Als Wandertipp fanden wir den Rödelstein bei Ohlstadt, der neben seinen viel besuchten Nachbarn Herzogstand und Heimgarten eher unscheinbar sein soll. Eine wunderschöne, abwechslungsreiche Wanderung führt auf den Gipfel – zum Schluss muss man fast die Hände benutzen – aber nur fast.

 

Die Aussicht vom Gipfel auf das Voralpenland und den Herzogstand/Heimgarten ist begeisternd – die richtige Wahl also. Wir haben 2,5 Stunden hinauf gebraucht – genug für die erste Wanderung.

Der Rückweg geht netterweise einen anderen Weg und auf dem geht es nur bergab. Im Anschluss genießen wir noch einen Tee und Mandarinenschmadkuchen im Klosterbräu Schleehof – ein schöner Ausklang.

 

2016 Zypern Ein Tag am Strand und Nikosia

Den vorletzten Tag verbringen wir am Strand bei herrlichem Badewetter und wunderbaren Wassertemperaturen – sogar ich gehe schwimmen!

Am letzten Tag schauen wir noch in Nikosia für ein paar Stunden vorbei. Eine spannende Mischung aus Relax und Geschäftigkeit erleben wir. Und auch hier gefällt uns vieles. Wir wollen also auf alle Fälle wieder kommen – aber dann im Frühling.

2016 Zypern Wandern im Troodos Gebirge

Nach wunderschönen Wanderungen an der Küste und im Vorgebirge wollen wir auch noch ins “Hochgebirge”. Wir finden eine kleine Pension, die für uns sehr gut gelegen ist. Wir sind dort die einzigen Gäste und werden abends liebevoll mit zyprischen Nationalgerichten bekocht – einfach nur lecker!

Am ersten Tag gehen wir nach der Anreise noch zu den Kaledonischen Wasserfällen. wunderschöne Herbstfarben begleiten uns am Fluss entlang. Für uns ist ein Fluss, der das ganze Jahr Wasser führt, nicht so spannend, aber her ist es eine Seltenheit. Zurück geht es mit wunderschönem Blick ins Tal.

Am nächsten Tag wandern wir entlang des E4 durch lichten Pinienwald und Weinberge. Wir sehen immer wieder neue Aspekte der schönen Landschaft. Ausblicke, Herbstfarben, Früchte und auch die abwechselnden Gesteinsschichten begeistern. Unser Ziel ist ein toller Aussichtspunkt mit 360 Grad Umsicht, eine Feuerwachstation und eine kleine Kapelle an einem Gipfel.

Als Höhepunkt machen wir eine Tour von einer Scheunendachkirche zu einer anderen. Wieder schöne Eindrücke nehmen wir auf. Und wir haben riesiges Glück, denn die andere Kirche ist tatsächlich offen. Der Priester, der den riesigen Schlüssel verwaltet, ist für einen Fotograf da. Und innen sind diese Kirchen vollständig bemalt – beeindruckend! Und nach einer kirchlichen Rast kehren wir zum Auto und nach Hause wohlbehalten zurück.

2016 Zypern im November 2: Nature Trail, Küstenwanderungen und ein Museum nördlich von Pafos

Jetzt wollen wir auch ein wenig wandern gehen. zum Einstige wählen wir “Arnies Nature Trail” im Landesinneren, der durch Kulturlandschaften (sprich: Felder) führt. Dort gewinnen wir die ersten Landschaftseindrücke. natürlich ist es sehr trocken in weiten Teilen der Landschaft und das Grüne muss man oft suchen. Aber trotzdem hat es hier seinen Charme. Es ist sonnig warm und nicht zu heiß. Zum Abschluss genießen wir noch den Schatten im Klostergarten.

Weil dann das Dorf Fytie nicht weit ist und ich dort etwas über ein kleines Webereimuseum gelesen hatte, schauen wir dort vorbei. Dort gibt es zwei Museen, von denen eines (das linke) wirklich interessant ist. Es gibt viele landwirtschaftliche Geräte zu sehen, die vor ca. 50-100 Jahren benutzt wurden (Egge, Pflug, Trinkflaschen, Sicheln, …). Außerdem spinnt seine Frau aus Seide noch selbst wunderbare Teile! und das seit 65 Jahren! Und die Seide züchtet ihr Mann noch selbst, füttert die Raupen und bestückt auch den Webstuhl neu. Das war wirklich spannend!

Dann fahren wir noch an die Küste beim Hl. Georg. Dort kann man eine Küstenwanderung bis zu den Seegrotten machen. Immer am Meer entlang, quer durch verschiedene Gesteinsschichten und ganz andere Landschaften. Am Start/Ziel steht noch eine orthodoxe Kirche, in der tatsächlich abends ein Gottesdienst stattfindet. Wir genießen im nahegelegenen Restaurant noch einen Feierabendtee und einen tollen Sonnenuntergang.

Am nächsten Tag fahren wir bis nach Polis. Dort ist einer der schönsten Trails – der Aphrodite Trail. Durch ein Wäldchen geht es langsam hinauf zum Gipfel, allerdings sollte man die Detour über die Eiche mit wunderbarer Rastgelegenheit nicht verpassen! Oben haben wir eine wunderbare Aussicht auf die Akamas Halbinsel, den Ort Polis, die Bucht und das Hinterland mit dem Troodos Gebirge in der Ferne.

In unserem kleinen Appartment sind wir sehr glücklich. Es hat echt alles, was man braucht, man kann auch kochen, in der Nähe gibt es zwei kleine Supermärkte, die bis Mitternacht geöffnet haben. Wir haben es gut getroffen!

2016 Zypern im November 1: Pafos und Kourion

Gerade sind wir noch mit gekommen – wir haben die letzten zwei freien Plätze im überbuchten Flieger bekommen – Puuuh – nächstes Mal checken wir online ein! Der Flug selbst war sehr entspannt und wir landen bei herrlichem Sonnenschein und fast untergehender Sonne. Das GPS und unser Mietwagen, ein kleiner Suzuki Swift mit Automatikgetriebe bringt uns linksseitig-britisch gut zu unserer Unterkunft.

Unser Appartment liegt ca. 25 min zu Fuß vom-Stadtzentrum entfernt. Nach einem guten Frühstück mit Tee und Toast gehen wir zu Fuß bis zur Hafenpromenade hinunter und dort entlang. Direkt am Stadtzentrum liegen auch die ersten Ausgrabungen von helenistischen und römischen Herrenhäusern, die wir im folgenden auch gleich besuchen. Dort gibt es mehrere wunderschöne, top erhaltene Mosaike mit einer Vielzahl von himmlischen und irdischen Motiven in tollen Grundrissen zu sehen – bauen konnten sie auf alle Fälle! Auch Grundrisse und Teile eines Fort, einer Stadt und Katakomben haben sie auf dem gleichen Gelände gefunden.

Nach einem pompösen, aber leider nicht so ganz leckerem Mittagessen am Hafen spazieren wir noch rund um die Ausgrabungen am Meer entlang, fahren mit dem Bus zurück zum Hafen und kehren wieder zu Fuß zum Appartment zurück.

Bemerkenswert ist auf alle Fälle, dass es um 17 Uhr hier die Sonne untergeht und es eine halbe Stunde später bereits stockdunkel ist. Dafür knallt die Sonne bereits um sechs Uhr morgens ins Schlafzimmer, dass es fast schon zu heiß wird.

Am nächsten Tag fahren wir Richtung Limassol, um die bedeutensten Ausgrabungen anzusehen. Auf einem Hügel wurde dort bereits von den Griechen und den Römern Häuser (wieder mit tollen Mosaiken), Tempel, Kathedralen und ein Marktplatz mit Bad gebaut. Die Lage ist auf alle Fälle einmalig mit tollem Blick aufs Meer und die (im Frühling sicher fruchtbare ) Landschaft. Allein die Anzahl der Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft (örtlich und z.T. auch zeitlich) ist beeindruckend. Etwas weiter weg wurde auch ein Stadium und das Heiligtum des Apollo gebaut – letzteres tatsächlich eine Pilgerstätte mit Übernachtungsmöglichkeiten wie wir sie bisher nur aus indischen Tempeln kannten. Es gäbe noch eine Burg zu besichtigen, aber die muss warten…

Den Sonnenuntergang genießen wir dann noch an der Stelle, an der Aphrodite dem Meer entstieg – leider heute etwas wolkig, aber die Stelle ist trotzdem schön.

2016 Eine Woche Friedrichskoog

Wir waren eine Woche in Friedrichskoog, um gemeinsam ein paar schöne Tage zu genießen. Auch das Wetter hat prima mitgespielt, wir hatten fast durchgehend Sonne, fast immer Wind und häufig Ebbe und Flut :-). Unser Ferienhaus direkt hinter dem Deich war wunderbar und hatte alles, was man so brauchte.

Unser Aktivtätenkalender war auch gut gepackt. Im Einzelnen unternahmen wir:

  • Am Samstag warfen wir einen kurzen Blick auf den Deich.
  • Am Sonntag besuchten wir die Seehundstation.
  • Am Montag besichtigten wir Meldorn und Büsum.
  • Am Dienstag fuhren wir mit Muskelkraft auf der Draisine durch die Marschenlandschaft.
  • Am Mittwoch guckten wir große Schiffe am NOK, dem Nordostseekanal.
  • Am Donnerstag machten Beate und ich eine Fahrradtour.
  • Am Freitag besuchten wir die Marner Kohltage.

Und dann war der Urlaub auch schon wieder vorbei und wir mussten die Rückfahrt antreten. Gut behalten kamen alle am Sonntag Abend wieder zuhause an. Wir haben es sehr genossen!

2016 Kroatien Hvar und zurück über Markaska

Nach so viel Stadt und Land wollen wir noch auf eine Insel. Wir entscheiden uns für Hvar, die charman, ursprünglich und nicht überlaufen sein soll. Morgens früh um 7 Uhr nehmen wir die erste Fähre und sind gegen Mittag tatsächlich auf einem fast leeren Campingplatz. Wir machen auch gleich noch die erste Wanderung,sehen Lavendel, eine alte Ölfabrik und viele, abwechslungsreiche, aber auch stachlige Pflanzen entlang der Schotterpiste.

Zum Glück hat sich das mit meinem Finger sehr gut entwickelt hat und es hat keine Komplikationen mehr gegeben. Damit bin ich wieder fit für den nächsten Teil. Wir wollen den Gipfel besteigen und finden die schönste Wanderung des Urlaubs.

Die Hinfahrt war schon fast eine Zeitreise auf die Nordseite der Insel. Dort ging es steil bergauf durch Weinberge. Unterwegs immer wieder tolle Blicke auf das Meer und die Insel – bei dem Sonnenschein immer wieder toll. Zwischendurch rasten wir an eine weiten Höhle und einer kleinen Kirche mit Mini-Dorf drum rum, die direkt in den Berg gebaut sind. Kurz danach sehen wir zwei Adler, die hoch über uns kreisen – die Schwalben rund um uns wurden sichtlich nervös. Der Gipfel begeisterte uns auch durch seine Weitsicht. Dann ging es am steilen Hang – manchmal mit etwas Wagemut – zurück zum Auto.

Die letzten Nächte verbringen wir noch in Markaska in einem hotel mit Blick auf den Hafen, machen ein paar Spaziergänge und genießen die letzten Tage. So kann Urlaub sein!

2016 Kroatien Split und Umgebung

Wir haben nun genug Wasser gesehen und außerdem ist Regen angesagt. Daher haben wir uns in Split für einige Tage ein nettes Apartment genommen. Von hier aus wollen wir Split und die nähere Umgebung erkunden und abends gerne in eine trockene und feste Bleibe zurückkommen.

Split selbst ist mit seinem vielfach umgebauten und immer wieder anders genutzten Diozösanopalast allein eine Reise wert. Endlose, verwinkelte Gässchen münden auf kleine und größere Plätze, plötzlich steht wieder eine Kirche vor einem,-die wieder mal gar nicht auf das Foto geht. Die Uferpromenade ist zwar nicht so schön,weil sie überall die Sonnensegel aufgestellt haben, aber dadurch wenigstens einheitlich. Einen ganzen Tag laufen wir durch die Altstadt und finden es sehr schön.

Am nächsten Tag wandern wir bis zur Spitze hinaus (warten zwischen drin eine Regenschauer unter einem Baum ab) und gelangen schließlich über ein paar Einsiedleleien bis zur Spitze. Der Bus bringt uns dann wieder sicher zurück.

Am dritten Tag besichtigen wir zuerst Trogir und hoffen, dass es dann weniger regnet, wenn wir unsere geplante Wanderung oberhalb von Split machen wollen. Leider wird unser Wunsch nicht erfüllt, denn kurz nach Beginn der Wanderung beginnt es zu regnen und der Regenwird nicht weniger. Schließlich geben wir nach ca. 3/4 der Strecke recht durchnässt auf – wir müssen ja auch noch zurück. auf dem Rückweg werden wir so naß,dass das Wasser gefühlt 10 cm in unseren Schuhen steht. Schließlich sind wir zurück am Auto und dort hört es tatsächlich auf zu regnen. So fahren wir halb nackt zurück in unser Appartment – heute können wir darüber lachen, aber so richtig spassig war das nicht.

Morgen wollen wir dann noch auf Hvar, eine Insel vor der Küste – mal sehen, was uns dort erwartet.

2016 Kroatien Paklenika und Zadar

Am nächsten Tag geht es auf zum nächsten Nationalpark: Paklenica. Die Fahrt über die Autobahn war stressfrei und wir erreichen in ca. 2h unser nächstes Ziel. Ich habe festgestellt, dass ich hier vor 11 Jahren mal war. Sogar auf demselben Campingplatz habe ich damals übernachtet!

Abends haben wir die ausgezeichnet charakteristische Konobo (=Taverne) Marasovic im Hinterland ausprobiert – ein Tipp des Reiseführers. Das Essen in der charmanten Umgebung ist herrliche Einstimmung auf den Urlaub! Und danach hatten wir sogar noch einen Sonnenuntergang vom Feinsten.

Am nächsten Morgen konnten wir dank guter Vorbereitung bereits um 7 Uhr starten und waren um 7:30 im Park. Noch war es nicht zu warm sondern sehr angenehm. Wir möchten zunächst den Aussichtsberg Anica Kuk besteigen. Dazu geht es zunächst über ein Bachbett, dann durch ein wunderbar bewaldetes Stück, das fast unseren Alpen gleicht. Nur ist hier die Zone auf wenige hindert Höhenmeter komprimiert. Weiter oben beginnt dann der blanke Fels, der zwar gut griffig aber auch scharfkantig ist. Tapfer hangeln wir uns von Stein zu Stein, manchmal auch balancierend auf den schroff abfallenden Felsen. Gar nicht so einfach!

Schließlich haben wir es geschafft und erreichen den Gipfel auf 712m Höhe. Hier haben wir einen grandiosen Ausblick auf das Velebit-Gebirge hinter uns und das Meer sowie die Insel Pag vor uns. Wir legen eine große Pause ein und genießen die Landschaft bei herrlicher Sonne. Schließlich begeben wir uns wieder hinab und empfinden den Abstieg als leichter als den Aufstieg. Eine herrliche Tour!

Wir sind also am frühen Nachmittag zurück. Nach einem Tee und einem Krapfen als Stärkung sowie einer kurzen Pause beschließen wir, heute Abend noch Zadar zu besuchen, denn das ist nur ca. 1h Fahrt entfernt. Wir spazieren ca. 3h durch die Stadt der gefühlt 100 Kirchen auf den ca. 1x2km großen Landstück. Es gibt vieles altes (z.B. das römische Forum), eine schöne Uferpromenade mit der Meeresorgel-Installation, die nur zu hören ist, sowie dem Sonnengruß, der aber erst abends zur Geltung kommt. Gesehen haben wir auch noch Teile der Stadtmauer und einen chilligen Park. Den besten Blick hatte man natürlich vom Glockenturm am römischen Forum.

Am nächsten Morgen ging es wieder früh in den Park, denn wir wollen zu der Höhle und dann zu der Berghütte. Aus letzterem ist dann leider nichts mehr geworden, denn beim Brotzeit machen habe ich es geschafft mir heftig in den Finger zu schneiden, so dass ich nach der Höhlenbesichtigung zum Arzt bin und der die Wunde mit 3 Stichen genäht hat. Schöne Bescherung :-(.